Neil Gaiman The Ocean at the End of the Lane

Manchmal braucht mein Herz einfach mal wieder etwas Fantasy. Das Buch von Neil Gaiman – the Ocean at the End of the Lane liefert genau das. Der Klappentext verspricht folgendes:

Es war nur ein Ententeich, ein Stück weit unterhalb des Bauernhofs. Und er war nicht besonders groß. Lettie Hempstock behauptete, es sei ein Ozean, aber ich wusste, das war Quatsch. Sie behauptete, man könne durch ihn in eine andere Welt gelangen. Und was dann geschah, hätte sich eigentlich niemals ereignen dürfen.

Das Buch handelt von einem kleinen Jungen, der sich durch den Selbstmord des Untermieters seiner Eltern mit Lettie Hempstock anfreundet. Durch diesen Selbstmord wird ein magisches Wesen freigesetzt und Lettie hilft dem Jungen, das Wesen wieder zurückzusenden. Lettie, ihre Mutter und Grossmutter wohnen auf einem Bauernhof am Ende der Strasse und sind auf irgendeine Art Hexen oder magische Wesen. Es scheint zumindest so, dass sie “unsere Welt” von bösen Wesen beschützen. Die Konversationen, die der Junge mit den Hempstocks hat, sind dann auch Gold wert, da man jede kleine Information sammelt, die erklärt was die drei Frauen genau sind und in was für einer Welt die Menschen im Buch leben. Beispielsweise fragt der Junge Letties Mutter, wieso Lettie keinen Vater hat und die Antwort: “You only need men if you want to breed more men.” Ich habe das Buch auf Englisch gelesen und da ist diese Antwort ein tolles Wortspiel :). Der kleine Ententeich spielt zum Schluss eine wichtige Rolle und ist tatsächlich viel grösser als gedacht.

Für mich war das Buch ein wenig wie ein Pilotfilm. Es weckt sehr viele Fragen: Wer sind die Hempstocks, wieso beschützen sie die Menschen und was für andere Wesen leben noch in dieser Welt? Ich fand Gaiman hatte tolle und neue Ansätze um eine riesige Fantasy-Welt zu kreieren – für einmal ohne Orks und Elben – hat sie aber leider nicht komplett zu Ende gedacht. Nichtsdestotrotz ist das Buch sehr lesenswert und entführt in eine kleine düstere Fantasy-Welt. Weitere Geschichten aus dieser Welt würden mich also freuen, Herr Gaiman!

2 Comments on Lesetipp: Neil Gaiman – The Ocean at the End of the Lane

  1. bknicole
    June 28, 2015 at 7:06 pm (2 years ago)

    Das Buch hört sich wirklich sehr interessant an und macht echt neugierig. Generell lese ich ja super gerne Fantasy und Krimis xD. Sind meine zwei bevorzugten Buchgenres, die sich bei mir immer sehr gut abwechseln. Bücher in der Originalsprache lese ich auch sehr gerne, weil sie einfach mehr Charme haben, was ja nicht nur beim Buch sondern auch Filmen und Serien der Fall ist. Die Originalssprache ist einfach immer um Längen besser.

    Danke auch für dein liebes Kommentar.
    Von Sense8 habe ich auch schon so einiges gehört, fand die Serie von der Beschreibung her auch sehr interessant, aber irgendwie hatte mich der Trailer dann nicht so gepackt und gerade habe ich ja leider auch noch kein Netflix Account. Bin derzeit mit Prime komplett zufrieden und voll ausgelastet. Dazu ist das für Studenten vom Preis halt unschlagbar. Bei Netflix möchte ich noch etwas abwarten, bis sie mehr im Angebot haben und ihre Datenbank vielleicht auch mehr der amerikanischen ähnelt. Unbreakable Kimmy würde mich aber auch reizen, selbst wenn Comedy eigentlich gar nicht so meines ist, aber hier finde ich den Plot doch sehr interessant.

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  2. Tanja
    Tanja
    June 29, 2015 at 9:18 am (2 years ago)

    Danke für deinen Kommentar! Das Buch ist wirklich lesenswert 🙂

    Ich muss leider sagen, dass Sense8 mich bis jetzt nicht überzeugen kann. Nachdem ich die halbe Staffel jetzt durchhabe und die Handlung noch immer nicht in Fahrt gekommen ist, habe ich die Hoffnung langsam aufgegeben, dass daraus noch eine tolle Sci-Fi-Serie werden kann. Ist wirklich sehr schade… die Idee hätte so viel Potenzial. Netflix hat leider wirklich noch nicht viele Serien, es fehlen mir auch so einige. Ich glaube aber Prime gibt es bei uns in der Schweiz gar nicht… Das muss ich mal nachschauen 🙂

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